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Fotografie hat mich schon lange begeistert. Im zweiten Schuljahr gab es eine Projektwoche - das Foto-Projekt durften aber nur die großen aus dem dritten und vierten Schuljahr mitmachen. Stattdessen wählte ich das Projekt "Dottendorfer Mundart". Seltsamer Weise kam der Kurs mangels Teilnehmern nicht zu Stande und so konnten mir die Lehrer meinen Zweitwunsch nicht auch noch abschlagen. Eine Woche lang zog ich stolz wie Oskar mit der alten Kamera meiner Mutter durch die Schule.

Viel später kaufte sich meine Mutter eine gebrauchte manuelle Spiegel-Reflex-Kamera von Minolta. Ich durfte mit aussuchen und ich war es auch, der dann die meiste Zeit damit fotografierte. In der Oberstufe leistete ich mir dann meine erste eigene Kamera - eine Canon EOS 300. Mittlerweile ist von meiner ursprünglichen Ausrüstung nichts mehr übrig, aber bei Canon bin ich geblieben - nicht wirklich aus Überzeugung, sondern weil ich seit dem stets nur Einzelteile ausgetauscht habe.